Die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde 1940/1941 unter besonderer Berücksichtigung der Heil- und Pflegeanstalt in Lohr (heute BKH) und in Werneck sowie von Angehörigen aus Lohrer Familien
21.05.2026
Bezirkskrankenhaus, Festsaal (Haus 25)
| 14:15
bis
16:00
Bezirkskrankenhaus, Festsaal (Haus 25)
Am Sommerberg
97816 Lohr a.Main
Tel.: 09352/503-0
Fax: 09352/503-20000
info@bezirkskrankenhaus-lohr.de
Volkshochschule Lohr-Gemünden
Die nationalsozialistischen „Euthanasie“-Aktion T4 in sechs Tötungsanstalten mitten in Deutschland kosteten 1940/1941 wurden über 70.000 Kranke und Behinderte in Heilanstalten des Deutschen Reichs ermordet. Den betroffenen Familien wurde mitgeteilt, ihre Angehörigen seien verstorben. Für dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurden die Hauptverantwortlichen im Nürnberger Ärzteprozess 1947 zum Tode bestraft. Diese von Berlin gesteuerte sog. „Aktion T4“ verschonte auch die Heil- und Pflegeanstalt Lohr und Werneck und auch Lohrer Familien nicht.
In Zusammenarbeit mit dem Geschichts- und Museumsverein Lohr am Main e.V. und dem Bezirkskrankenhaus Lohr

