Rückseite eines WLAN-Routers mit angeschlossenen Netzwerkkabeln auf einem Holztisch

Breitband

Das komplette Stadtgebiet von Lohr a.Main mit Ortsteilen bekommt Glasfaseranschlüsse. Die Telekom-Tochter Glasfaser Plus baut rund 4.800 Gebäude mit 9.000 Haushalten eigenwirtschaftlich aus. Es werden Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s erreicht.

Der sogenannte FTTH-Anschluss (Glasfaser endet in der Wohnung) ist für die Endnutzer kostenlos, wenn er während der Ausbauzeit einen Glasfaservertrag abschließt. Damit wird auch der Prozess zur Realisierung des Hausanschlusses automatisch angestoßen. Die Telekom beziehungsweise die ausführende Baufirma regelt mit den Immobilienbesitzern die Details zur Bauausführung.

Mehr Informationen zu Verfügbarkeit, Tarifen und Telekommunikationsanbietern erhalten Sie unter www.telekom.de/glasfaser.

Die Arbeiten erfolgen in sechs Schritten:

  1. Noch offen

    Markieren der Trasse

  2. Noch offen

    gemeinsame Begehung

  3. Noch offen

    Benachrichtigung der Anwohner

  4. Noch offen

    Schneid- und Tiefbauarbeiten

  5. Noch offen

    Asphaltierung

  6. Noch offen

    Hausanschluss

Hat der Hauseigentümer einen Glasfaservertrag abgeschlossen, erfolgt eine Begehung mit dem Hauseigentümer, wie die Leitung konkret ins Haus kommen soll.

Möchte jemand den Glasfaseranschluss nicht nutzen, wird das Leerrohr rund 30 Zentimeter auf das jeweilige Grundstück gelegt (Ausnahmen möglich, z.B. bei Grundstücken mit Grenzbebauung wie in der Altstadt).

Die Stadt Lohr a.Main beteiligt sich am Breitband-Förderprogramm Bayern gemäß der „Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von gigabitfähigen Breitbandnetzen im Freistaat Bayern (Bayerische Gigabitrichtlinie – BayGibitR)“.

Zweck der Förderung ist der Aufbau von gigabitfähigen Breitbandnetzen im Freistaat Bayern mit Übertragungsraten von mindestens 1 Gbit/s symmetrisch für gewerbliche Anschlüsse und mindestens 200 Mbit/s symmetrisch für Privatanschlüsse, die im Rahmen von Internetzugangsdiensten zuverlässig zur Verfügung zu stellen sind.

Gefördert werden Ausgaben des Zuwendungsempfängers an Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze i.S.d. § 3 Nr. 27 des Telekommunikationsgesetzes (Netzbetreiber) zur Schließung des Wirtschaftlichkeitslücke oder Ausgaben des Zuwendungsempfängers für die Errichtung von eigenen passiven Breitbandinfrastrukturen (Betreibermodell).

Das Markterkundungsverfahren im Rahmen der Bayerischen Gigabitrichtlinie wurde 2021 bereits abgeschlossen. Die Stadt Lohr a.Main wird den Breitbandausbau im Rahmen der Bayerischen Gigabitrichtlinie weiter vorantreiben.

Informationen über das Förderprogramm finden Sie auch auf den Seiten des Bayerischen Breitbandzentrums (https://www.schnelles-internet-in-bayern.de).

Dokumente zur Markterkundung v. 26.11.2020 – 22.01.2021 (Modul 2): gigabitbayern.de/lohr-am-main

Bayerisches Beitbandzentrum

Hier gibt es weitere Informationen

Informationen Bauunternehmen Circet

Für Fragen rund um den Glasfaserausbau der Telekom bietet das ausführende Unternehmen, die Fa. Circet Deutschland GmbH, immer mittwochs von 16:00 bis 18:00 Uhr im Baustellencontainer auf dem Parkplatz Seeweg in Lohr, Sprechstunden an.

Information der Firma Circet vom 05.09.2024 bzgl. Hausanschlüsse in der Innenstadt: “Sollten sich noch Anwohner entschieden haben, einen Vertrag abzuschließen, wäre es hilfreich, wenn wir als ausführende Firma eine Mitteilung bekämen. Sodass wir den Hausanschluss entsprechend berücksichtigen können. Unter Umständen dauert es eine Weile, bis die Verträge als Bauaufträge bei uns eingehen.”