Filmvorführung: Ein Stummer Hund will ich nicht sein
Mittwoch, 18:00 – 20:00 UhrWeinhaus Mehling

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Dr. Wolfgang Vorwerk
kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich
Der Film wird an dem Tag gezeigt, an dem auch in Lohr die Reichspogrom-Nacht vor den Augen der Bevölkerung das Fanal für das Ende der jüdischen Gemeinde setzte.
Der Kinofilm „Ein stummer Hund will ich nicht sein“ folgt dem Schicksal des katholischen Priesters Korbinian Aigner, der wegen seines Widerstands gegen das NS-Regime nach einigen Leidensstationen in den Gefängnissen Freising und Stadelheim und im KZ Sachsenhausen 1941 ins KZ Dachau kam und dort im gefürchteten Arbeitskommando „Kräutergarten“ zur Zwangsarbeit herangezogen wurde. Er hat das Lager überlebt, weil er dem tödlichen Grauen das Leben entgegengesetzt hat: Unentdeckt von der SS züchtete er zwischen den Baracken des KZ neue Apfelsorten. Eine dieser Sorten, Korbiniansapfel genannt, wird heute weltweit als Baum der Erinnerung gepflanzt. Der Film wird an dem Tag gezeigt, an dem auch in Lohr die Reichspogrom-Nacht vor den Augen der Bevölkerung das Fanal für das Ende der jüdischen Gemeinde setzte.
In Zusammenarbeit mit dem stattkino Lohr