Informationen zur Schließung aller Kindertages-
einrichtungen und Schulen in Lohr a.Main


Eintrag vom 16.03.2020, 11:07 Uhr

Auf Anordnung der Bayerische Landesregierung werden in der Stadt Lohr a.Main ab Montag, den 16. März bis einschließlich 19. April 2020 alle Kindertageseinrichtungen und Schulen geschlossen, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen bzw. zu verlangsamen.

Für Kinder sowie Eltern besteht ein Betretungsverbot für die betroffenen Einrichtungen.

Ausnahmen gelten für Kinder, wenn beide Erziehungsberechtigte des Kindes, im Fall von Alleinerziehenden der Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und

  • die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • die Kinder nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • die Kinder sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome zeigen (vgl. Allgemeinverfügung vom 06.03.2020).

Zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Um unter allen Umständen eine Versorgen von Patienten und Pflegebedürftigen gewährleisten zu können, weitet die Staatsregierung die Notbetreuung für Kinder aus. Ab 23.03. können Eltern auch dann eine Notbetreuung in Anspruch nehmen, wenn lediglich ein Elternteil in den Bereichen Gesundheitsversorgung oder Pflege tätig ist.

Notbetreuungsangebote gelten für die Kinder der Kindertageseinrichtungen und Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 an Grundschulen und der Grundschulstufe von Förderschulen und der Jahrgangstufen 5 und 6 an weiterführenden Schulen und den entsprechenden Förderschulen.

Die Kindertageseinrichtungen und Schulen einschließlich der offenen Ganztags- oder Mittagsbetreuung stellen eine entsprechende Notbetreuung sicher. Diese erstreckt sich auf die üblichen Unterrichtszeiten bzw. gebuchten Betreuungsstunden. Eltern, die Anspruch auf eine Notbetreuung haben, wenden sich bitte an das Betreuungspersonal Ihrer Einrichtung.

Unabhängig von der Möglichkeit der Notbetreuung werden Eltern gebeten für sich zu überprüfen, ob eine Betreuungsmöglichkeit außerhalb der Einrichtung besteht.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

• Bundesministeriums für Gesundheit www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

• Robert Koch Instituts: www.rki.de

• Staatsministerium Bayern: https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php

 

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